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Sukkulente, zu denen auch die Kakteen gehören, sind keineswegs als Familie zu verstehen, es besteht keinerlei verwandtschaftliche Beziehung.
Vielmehr beschreibt der Begriff sukkulent die Fähigkeit dieser Pflanzen, Wasser zu speichern und somit Trockenperioden zu überdauern.
Je nach Ort der Wasserspeicherung unterscheidet man zwischen Stamm-, Blatt- und Wurzelsukkulenten.
Die größte Gruppe der Sukkulenten stellt die Familie der Kakteen, Cactaceae.
Sie sind ursprünglich nahezu ausschließlich in der neuen Welt beheimatet und haben sich außergewöhnlich an extreme Trockenperioden angepaßt:
- ersteinmal die oben erwähnte Methode der Wasserspeicherung
(Stamm-, teilweise auch Wurzelsukkulente)
- verschiedene Arten um Wasserverlust durch Verdunstung zu vermeiden:
- Sie bilden eine Kugelform, um durch eine kleine Oberfläche die Verdunstung zu reduzieren.
- Sie haben ihre Blätter zu Stacheln umgebildet.
- Die CO2- Aufnahme erfolgt im Gegensatz zu normalen Pflanzen nachts.
Besonders überraschend ist es, an den unscheinbaren Kakteen plötzlich wunderschöne Blüten zu entdecken.
Diese sind auch häufig die einzige Möglichkeit zu sicheren Artbestimmung.

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