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CO2- Düngung
Kohlendioxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das in hoher Konzentration erstickend wirkt!
Arten der Versorgung
Hefe- GärungDie preiswerteste Möglichkeit der CO2- Versorgung besteht darin, die Hefe- Gärung zu nutzen.Hierzu füllt man einen Teelöffel Trockenhefe, 200g Zucker und vier L Wasser in einen 5L- Kanister. Dieser wird mit einem durchbohrtem Stopfen verschlossen und mit einem Schlauch mit dem Aquarium verbunden (Einleitungsmöglichkeiten siehe Es ist unbedingt zu empfehlen, eine Waschflasche oder einen Blasenzähler zwischenzuschalten, um zu verhindern, daß Schaum ins Aquarium gelangt. Der größte Nachteil dieser Methode besteht darin, daß die Hefegärung nicht gleichmäßig verläuft: Sie startet ein bis zwei Tage nach dem Ansetzen des Kanisters, produziert dann sehr viel CO2, um dann allmählich nachzulassen.
CO2- DruckgasflascheCO2- Druckgasflaschen liefern dagegen kontinuierlich CO2.Es gibt verschiedene Größen im Handel (z.B. 500, 750, 1500, 2000g), wobei aus Kosten- und Bequemlichkeitsgründen eine relativ große Flasche gewählt werden sollte. Die Auffüllung im Getränkefachhandel oder in Baumärkten ist meist deutlich preiswerter als in Aquaristik- Geschäften. Des weiteren benötigt man einen Druckminderer, der nach Möglichkeit zweistufig ausgeführt sein sollte, sodaß man den Arbeitsdruck getrennt regulieren kann, ein Rückschlagventil, damit kein Wasser in die Flasche zurücklaufen kann (!Korrosion!) und Schläuche, die für CO2 geeignet sein müssen, da sonst CO2- Verluste auftreten. Zu beachten ist, das CO2 in Flaschen als Flüssiggas geliefert wird, dieses bleibt nur bis zu einer Temperatur von etwa 40°C flüssig, danach entweicht der Flascheninhalt über das eingebaute Sicherheitsventil (eigentlich eine Berstscheibe). In einem solchen Fall sofort Fenster aufreissen und den Raum verlassen. Erstickungsgefahr! Das Sicherheitsventil muß anschließend ausgetauscht werden. Ebenso ist die Flasche gegen Umfallen zu sichern, da sonst das Ventil beschädigt werden kann. CO2- Flaschen dürfen nur aufrecht stehend verwendet werden, da sonst flüssiges (und sehr kaltes) Kohlendioxid austritt.
Methoden zu EinleitungPrinzipiell muß das CO2 eine möglichst langen und intensiven Kontakt zum Wasser haben, um optimal gelöst zu werden.Die einfachste, aber nicht unbedingt effektivste Methode besteht in einem Lindenholzausströmer, der möglichst tief im Aquarium installiert wird. Weiterhin gibt es die verschiedensten Konstruktionen, in denen das CO2 durch eine Art Labyrinth geleitet wird (z.B. Eine weitere Gruppe arbeitet ebenfalls mit Labyrinth, hier wird jedoch ein Teil des Filterstroms direkt durch das Gerät geleitet. Die imho eleganteste Möglichkeit besteht darin, das CO2 in den Außenfiltereingang einzuleiten, z.B. mit dem Der Vorteil hier liegt darin, daß keine zusätzlichen Geräte im Aquarium notwendig sind und kurze Schlauchverbindungen ausreichen. Den Filterbakterien bereitet das CO2 keine Schwierigkeiten.
Methoden zu RegelungGrundsätzlich ist eine CO2- Konzentration von etwa 30 mg/L anzustreben. Diese Konzentration läßt sich durch denZur Ermittung des optimalen pH- Wertes bei der jeweiligen Karbonathärte gibt es hier eine Dies setzt jedoch voraus, daß kein
NachtabschaltungDa Pflanzen nur am Tag CO2 verbrauchen und in der Nacht (wie die Fische) Sauerstoff veratmen, wird in der Nacht wenig bis kein CO2 verbraucht.Daher ist die einfachste Art der Regelung ein Magnetventil, das zusammen mit der Beleuchtung an eine Zeitschaltuhr gehängt wird
pH- SteuerungHier handelt es sich um ein pH- Meßgerät, das bei Überschreitung eines einstellbaren pH- Wertes oben erwähntes Magnetventil öffnet.Die dazugehörige pH- Elektrode muß regelmäßig mit einer Pufferlösung kalibriert werden.
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